GPS und Ortungsdienste Seite 2

Grundeinstellungen – Google „mein Standort“

Die mobilen Betriebssysteme erfassen regelmäßig den eigenen Standort. Während Apple die erhobenen Daten für interne Zwecke und zur Optimierung der eigenen Produkte verwendet, liegt für Google ein nicht unerheblicher Teil des Jahresumsatzes in der Verwertung dieser Daten. Alle Google Nutzer*innen haben jedoch die Möglichkeit, die Erhebung unterschiedlicher Daten einzustellen. Hierfür hat Google einen sehr transparenten und übersichtlichen Privatsphärencheck ins Leben gerufen. Zudem finden Sie auch umfangreiche Antworten in der Google-Hilfe über die Daten Ihres Standortverlaufes. Auf Ihrem Smartphone können Sie die entsprechenden Einstellungen unter Einstellungen / Google Dienste / Google Konto tätigen.

Privatsphäre

Nicht nur Navigations- und Karten-Apps wie z.B. Google Maps nutzen die Ortungsdienste. Auch viele andere Apps greifen auf den GPS-Empfänger zur Ortung zurück. In nicht seltenen Fällen verwenden diese Hersteller die Ortsdaten, um diese für Werbezwecke zu verwenden. Dabei kann ermittelt werden, wo sich ein Nutzer aufhält oder wie lange der Weg zur Arbeit ist. Aus diesen Daten können sehr detaillierte Bewegungsprofile erstellt werden. So kann es durchaus passieren, dass man Restaurantempfehlungen auf seinem Smartphone erhält, nur weil man sich in der Nähe eines Lokals befindet. Daher sollte man sich stets die Frage stellen, ob man seinen Standort für jede App freigibt. Im Übrigen kann man bei Android-Smartphones im Bereich Einstellungen den GPS-Empfänger jederzeit deaktivieren.

Auch kann man Apps, denen man die Standortberechtigung einmal erteilt hat, diese auch wieder entziehen. Detailliert wird dies im Artikel und Video “Zugriffsrechte” vorgestellt.

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